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Neuer Urologie-Image-Film „Die Vielfalt wartet“ auf dem aktuellen Deutschen Urologen-Kongress (DGU) in Hamburg präsentiert

Liebe Patientinnen und Patienten,
schauen Sie sich bitte den aktuellen Urologie-Image-Film an. Hier wird Ihnen das Fach Urologie auf eine tolle Art und Weise näher gebracht.
Ihr Praxis-Team

Die Deutsche Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) präsentierte auf dem DGU-Kongress in Hamburg einen neuen Imagefilm. Mit ihm soll die Aufmerksamkeit und das Interesse für unser schönes Fach Urologie geweckt und das gemeinsame Image von Urologen in Klinik und Praxis gestärkt werden. Der Streifen wurde mit Schauspielern an Orten gedreht und zeigt keine konkrete Praxis oder Klinik, sondern zeigt allgemein, was Urologie meint und wohin die DGU in Zukunft will.

Die Belebung des ambulanten Zentrums hat begonnen

Noch sind nicht alle Mieter eingezogen. Doch es geht voran: Die ersten Arztpraxen im neuen ambulanten Zentrum am Demminer Krankenhaus sind für Patienten geöffnet.

DEMMIN. Kai Firneisen denkt schon einmal ans Jahresende. Einen Tag der offenen Tür soll es geben, „wenn der Betrieb voll aufgenommen ist“, sagt der Geschäftsführer des Demminer Krankenhauses. Jeder Mieter im neuen ambulanten Zentrum soll dann toll präsentiert werden.
Bis es so weit ist, müssen die letzten Mieter in dem Neubau am Demminer Krankenhaus aber erst noch einziehen. Noch immer warten Räume darauf, eingerichtet zu werden. Mit dem jetzigen Zustand ist Firneisen dennoch schon ganz zufrieden. Die Bauzeit für den Neubau sei eingehalten worden und das Ergebnis könne sich seiner Meinung nach auch sehen lassen.

Die Belebung des ambulanten Zentrums ist derweil in vollem Gange. Die Praxis des Chirurgen Waldemar Skuza, die Teil des Medizinischen Versorgungszentrums ist, war am 1. Juli die erste Praxis, die in dem Neubau eröffnet wurde. Sie war vorher am Demminer Hanseufer untergebracht und ist komplett umgezogen.
Auf der gleichen Etage nur eine Tür weiter gelangt man in die Gemeinschaftspraxis der beiden Augenärzte Thomas Wermund und Mato Nawka. Sie ist inzwischen schon die zweite Woche geöffnet. Und beim Blick durch die Eingangstür an einem Vormittag Mitte dieser Woche war auch ein knackevoller Warteraum zu sehen.

Einen Komplettumzug haben auch die drei Urologen Bernd Sanmann, Alexander Bendel und Thilo Schiller hinter sich, deren Gemeinschaftspraxis sich zuvor in der Adolf-Pompe-Straße befand. Am 30. Juli haben sie ihre neue Praxis im ambulanten Zentrum eröffnet. Alles sei nun ein bisschen moderner, schicker und vor allem größer als zuvor, sagt Thilo Schiller. Er war vor zwei Jahren als dritter Urologe zum Ärzteteam der Gemeinschaftspraxis hinzugekommen. Die Praxis zeichnete sich schon am alten Standort dadurch aus, dass dort alle Bereiche der Urologie abgedeckt worden. Dass Patienten kommen, eine Diagnose kriegen und therapiert werden.
Für Operationen nutzen die Urologen die Belegbetten im Demminer Krankenhaus. Sie operieren dabei nicht nur Patienten ihrer eigenen Praxis, sondern auch jene, die ins Demminer Krankenhaus überwiesen werden. Nun sind die Wege noch etwas kürzer geworden. Laut Thilo Schiller können Patienten, wenn sie aus dem Krankenhaus entlassen werden, nun in der Praxis gleich noch ihr Rezept abholen. Und umgekehrt können akute Fälle gleich ins Krankenhaus nebenan eingewiesen werden.
Die größere Praxis bedeutet konkret: Die drei Urologen haben jeweils ihr eigenes Sprechzimmer, es gibt zwei Wartezimmer, einen Extraraum für die Blasenspiegelung und drei Behandlungsräume statt vorher nur einem. „Das beschleunigt die Abläufe, verkürzt die Wartezeiten“, sagt Thilo Schiller.
Noch gilt für die neue Gemeinschaftspraxis aber, was auch für das ambulante Zentrum gilt: „Wir sind froh, dass wir hier sind“, sagt Thilo Schiller. „Wir sind arbeitsfähig, aber noch nicht fertig.“ Noch wirkt die Praxis ein bisschen kahl. Welcher der drei Urologen überhaupt entscheidet, welche Bilder aufgehangen werden? „Wir stimmen uns ab in der Gestaltung“, sagt Schiller.

Auch im Außenbereich laufen derweil noch Bauarbeiten. Mit Hochdruck wird derzeit an der neuen Rampe gebaut. Zukünftig wird dadurch Platz für zwei Rettungswagen gleichzeitig sein.

Autor: Denny Kleindienst, erschienen im Nordkurier, Demminer Zeitung, 24. August 2018

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„Blaulicht“ macht Blasenkrebs früher sichtbar

Die Blase erscheint bei dem neuen Verfahren zur Diagnose bläulich auf dem Monitor, ein Tumor rötlich.

DEMMIN. Patienten mit Verdacht auf Blasenkrebs können jetzt in Demmin auf eine weiter verbesserte Diagnose und Therapie hoffen. Denn das Kreiskrankenhaus hat für seine urologischen Belegärzte eine Spezialkamera zur Blasenspiegelung angeschafft, mit deren Hilfe Blasentumore früher erkennbar sind. „Photodynamische Diagnose“ nennt sich, was die Ärzte im Krankenhaus damit praktizieren.

Mit einer neuen Spezialkamera hat das Kreiskrankenhaus die Diagnostik in der Urologie und somit die Behandlung von Blasenkrebs weiter verbessert

Nach Auskunft von Dr. Thilo Schiller wird bei der Anwendung zunächst ein spezieller Farbstoff injiziert, dann das Endoskop in das Organ eingeführt. Dessen Inneres erscheint bläulich auf einem Bildschirm. Hat sich auf der Blasenschleimhaut ein Tumor gebildet, zeichnet er sich rötlich ab. „Das spezielle Licht zeigt Bereiche, die in normalem weißem Licht kaum zu erkennen wären“, sagt Schiller. Insbesondere aggressive Krebsformen könnten so früher als bisher erkannt werden.

Das wirkt sich auch auf die Therapie aus. In einem frühen Stadium lassen sich die Tumoren besser behandeln als bei längerem Wachstum, und das ohne große Schnitte auf sogenanntem minimal-invasivem Weg. Bei diesen endoskopischen Operationen ließen sich die Wucherungen mit einer Schlinge beseitigen, fasst Schiller das Verfahren zusammen.

Teuer war die neue Kamera nicht, mit einem Betrag von circa 8.000 Euro fiel die Investition für die Verhältnisse der Medizintechnik eher niedrig aus. Schiller und seine Kollegen sehen darin aber vor allem auch eine weitere Stärkung der Urologie in Demmin. Jetzt seien hier auch manche Behandlungen möglich, für die Patienten bisher nach Neubrandenburg oder Greifswald fahren mussten. Zudem hat das Krankenhaus nach seiner Auskunft eine Aufstockung der gegenwärtig vier urologischen Belegbetten auf sechs beantragt.
„Das muss aber erst noch von Schwerin genehmigt werden.“

Bei Belegärzten führen die Mediziner eine selbstständige Praxis, verfügen aber auch über Betten im Krankenhaus. Dieses hält auch Technik für sie vor. So können die Ärzte chirurgische Eingriffe in der Klinik vornehmen. Mit ihrer Praxis wollen sie, wie bereits berichtet, ins neue ambulante Pflegezentrum ziehen, wenn dieses voraussichtlich Mitte nächsten Jahres fertig wird. Das bedeute dann kürzere Wege und damit eine weitere Verbesserung für Patienten und Ärzte.

Autor: Georg Wagner, erschienen im Nordkurier, Demminer Zeitung, 15. Dezember 2017

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